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7.-11. August 2019
Eschwege, Germany
15.02.2018, 08:04 Uhr
OF 2018 – neue Bestätigungen

WANDA, TOCOTRONIC, GRAVEYARD, MAD CADDIES, MONSTERS OF LIEDERMACHING, THE FLATLINERS, DEWOLFF, TONBANDGERÄT, DŸSE, LOTTE, IMPALA RAY, MOTHER’S CAKE, DRENS

So langsam kommt die Sonne wieder raus, der Vitamin-D-Haushalt wird aufgefüllt und vielleicht überkommen Euch auch die ein oder anderen Glückhormone.

Heute präsentieren wir nach CYPRESS HILL, BEATSTEAKS, MARTERIA, KRAFTKLUB, IN FLAMES, TRAILERPARK, GOGOL BORDELLO, HOT WATER MUSIC, FEINE SAHNE FISCHFILET und vielen anderen dreizehn weitere Live-Acts für das 34. Open Flair Festival vom 8.-12. August:

WANDA

Mit ihrem Debütalbum „Amore“ war es Ende 2014 plötzlich da: Das wundersame Phänomen namens Wanda. Angezogen von einer unwiderstehlichen Single namens „Bologna“ richteten sich die Blicke nach Wien und während sich das Album über 100 Wochen wohnlich in den österreichischen Charts einrichtete, überschlugen sich auch hierzulande mehr und mehr begeisterte Stimmen. 2015 nannte der Musikexpress sie „die vielleicht letzte wichtige Rock’n’Roll-Band unserer Generation“ und die Leserinnen und Leser des Rolling Stone wählten Wanda zur Band des Jahres. Mittlerweile sind sowohl „Amore“ als auch das zweite Album „Bussi“ in Österreich mit Doppelplatin ausgezeichnet und auch der Ruf als „ekstatische Gewalt auf der Bühne“ (Pressetext) eilt dem Act meilenweit voraus. Im Oktober 2017 ist das Drittwerk „Niente“ erschienen und im August sind Wanda erstmals auf dem Open Flair zu erleben!

TOCOTRONIC

Vom rohen Indie-Rock der frühen Tage („Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein“) bis zum doppelbödigen Diskurs-Pop späterer Jahre („Aber hier leben, nein danke“) – die Band um Dirk von Lotzow hat mit ihren Songs unzählige Parolen geprägt und Köpfe bewegt. Tocotronische Meilensteine pflastern ihren Weg: Alben wie „Digital ist besser“ (1995), „Pure Vernunft darf niemals siegen“ (2005) oder „Schall & Wahn“(2010) platzierten sich immer wieder in den Kritiker- und Leser-Bestenlisten von Intro, Musikexpress, Rolling Stone, Spex oder Visions. Und die Relevanz ist auch 2018 ungebrochen. Das neue Werk „Die Unendlichkeit“ ist direkt auf Platz 1 der deutschen Charts eingestiegen und laut Laut.de das „aufregendste Tocotronic-Album seit fünfzehn Jahren“. Selbst Die Süddeutsche schwärmt von der Band, die „womöglich die bedeutendste ist, die dieses Land in den vergangenen 25 Jahren hervorgebracht hat“.

GRAVEYARD

Als Graveyard im Jahr 2006 in Göteborg gegründet wurde, lagen die musikalischen Bezugspunkte der Band gut vier Jahrzehnte in der Vergangenheit. Der Pressetext benennt die Einflüsse als eine “Melange aus dem bluesigen Rock der Rolling Stones, der wütenden Wucht Black Sabbaths, den psychedelischen Exkursionen Led Zeppelins und dem aufrechten Folk einer Janis Joplin”. Doch wie die besten Momente der Rockgeschichte klingt auch der unverkennbare Retrosound von Graveyard alles andere als angestaubt. 2011 stand die Formation um den Gitarristen und Sänger Joakim Nilsson erstmals an der Spitze der schwedischen Charts und mit “Lights Out” (2012) ging es auch in Deutschland in die Top 30. Nach der Veröffentlichung von “Innonence & Deacdence” (2015) arbeitet die Band seit Dezember vergangenen Jahres an einem neuen Album und wir freuen uns sehr über ihre Premiere beim Open Flair.

MAD CADDIES

Sie sind wie eine Garantieerklärung auf die perfekte Sommerparty. Denn wo die Mad Caddies loslegen, geht auch am späten Abend die kalifornische Sonne auf. Und wenn die glorreichen Sieben aus Santa Barbara ausschenken, dann mit einer volle Kelle Ska und einer kräftigen Prise Punk. „Wer die Mad Caddies schon einmal live erlebt hat, weiß Bescheid. Mit nur zwei Bläsern machen die Ska-Punks einen derartigen Alarm, dass kein Tanzbein in der Ecke stehen bleibt“, schreibt etwa Laut.de über die Bühnenqualitäten. Auf dem Open Flair war das bereits 2010 und 2013 zu erleben und wer die fulminanten Auftritte verpasst hat, kann sich unter anderem mit dem Live-Meilenstein „Songs In The Key Of Eh“ (2004) formidabel einstimmen. Aber 2018 werden die Mad Caddies neben vielen Klassikern auch neue Songs von der Bühne blasen!

MONSTERS OF LIEDERMACHING

Im vergangenen Jahr waren Rüdiger Bierhorst, Jens Burger, Pensen Paletti und Der Flotte Totte jeweils solo beim Open Flair zu erleben. 2018 kehren sie gemeinsam mit Fred Timm und Labörnski im famosen Sechserformat zurück. Denn zum ersten Mal in ihrer mittlerweile fünfzehnjährigen Bandgeschichte haben die Monsters of Liedermaching ein Studioalbum aufgenommen und das wiederum bietet jede Menge Stoff für ein kollektives Live-Spektakel. „Für Alle“ ist laut Pressetext ein „Sammelsurium schillerndster Lieder, kommender Klassiker und bizarrer Ausflüge in den kruden Kosmos der Monsters (…). Eine Platte, die Spaß macht und Trübsal wegbläst.“ Und natürlich werden diese neuen Opale der Reimkunst live mit vielen altbewährten Monsters-Hits zu einem funkelnden Fest der Unterhaltung aufgemischt.

THE FLATLINERS

Chris Cresswell ist auf dem Open Flair Festival 2018 gleich zweimal im Einsatz: Bei Hot Water Music ersetzt er den erkrankten Gitarristen Chris Wollard und mit The Flatliners aus Ontario bringt er bei der Gelegenheit auch gleich seine eigene Band mit. Und die möchten nicht nur wir Euch wärmstens ans Herz legen. Unsere Freunde vom Visions Magazin stellten anlässlich des aktuellen Albums im vergangenen Jahr fest: „‘Inviting Light‘ knüpft an den hymnischen Vorgänger ‚Dead Language‘ (2013) an, fällt mit Songs wie dem rotzigen ‚Burn Out Again‘ und den gefühlvollen ‚Chameleon Skin‘ und ‚No Roads‘ aber noch melodischer und warmherziger aus – und genau hier liegt die große Stärke der Flatliners: Ihr ehrlicher Punkrock breitet seine Arme aus, statt um Aufmerksamkeit zu kämpfen, und wärmt wie ein kleines Feuer von innen.“

DEWOLFF

Rückblick 2008: Nachdem sie einen Talentwettbewerb gewonnen haben, erhalten Schlagzeuger Luka van de Poel, Gitarrist Pablo van de Poel und Keyboarder Robin Piso einen Plattenvertrag. Zu diesem Zeitpunkt sind sie gerade einmal 14, 16 und 17 Jahre jung. Rückblick 2016: Mit „Roux-Ga-Roux“ erscheint das sage und schreibe sechste Studioalbum von DeWolff und wir kratzen uns verwundert den Kopf: Die Mittzwanziger aus den Niederlanden klingen wie drei rundum verjüngte Altmeister – ein unverschämt gutes, spielstarkes, rockendes und rollendes Groove-Getriebe. Zu den oft bemühten Referenzen gehören Led Zeppelin und Deep Purple, derweil das Online-Magazin Avalost.de dem Trio „unfassbare Kreativität und Spielfreude“ attestiert. Ein Freudenfeuer für Psychedelic- und Blues-Rock-Fans – frisch geschürt auf dem neuen Album „Thrust“.

TONBANDGERÄT

Nach der Veröffentlichung ihrer ersten Single „Irgendwie anders“ (2012) ließen die Erfolge nicht lang auf sich warten: Die Jugendsender der ARD-Radioprogramme zeichneten Tonbandgerät mit dem „New Music Award“ aus – womit die Hamburger in einer namhaften Reihe mit vorangegangen Preisträgern wie Bonaparte und Kraftklub standen. Nach ihrem Toursupport für Bosse sowie dem Charterfolg mit dem Debütalbums „Heute ist für immer“ im Jahr 2013 war die Indie-Pop-Band schließlich auf Einladung des Goethe Instituts in den Vereinigten Staaten unterwegs. Einer größtenteils ausverkauften US-Tour folgte die Veröffentlichung des Albums „Wenn das Feuerwerk landet“ (2015) und einem weiteren Sprung in die deutschen Charts. Und 2018 geht es weiter: mit dem dritten Album und ihrer Rückkehr zum Open Flair!

DŸSE

Ihre Songs heißen „Waldbart“, „Nackenöffner“ und „Bonzengulasch“ oder auch „Die ai wai“ und „Reudikamm“ – und wenn man sie dann hört, ergeben die Titel tatsächlich vortrefflichen Sinn. Typisch für Dÿse sei nämlich ein unerhört unkonventionelles Songwriting: „immer genreübergreifend, laut, leise, schnell, langsam und vor allem: überraschend, frisch und immer kompromisslos“. Handelsübliche Strukturen aus Rock, Jazz, HipHop, Punk und Drum’n’Bass würden fachgerecht zerlegt und in komplexen, aber stimmigen Kompositionen wieder zusammengebaut. Oder wie es im OX Fanzine zu lesen war: „Kaum jemand versteht es wie Dÿse, aus Wahnsinn Genie zu machen.“ Das Duo ziehe schamlos sein Ding durch und scheue dabei so gut wie gar nichts.

LOTTE

Es läuft bei Lotte: Im September 2017 kam ihr Debütalbum „Querfeldein“ heraus und im Anschluss ging die Sängerin und Songschreiberin aus Ravensburg auf ihre erste eigene Tour. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Shows allesamt ausverkauft und aufgrund der großen Nachfrage wurden elf weitere Konzerte im April angesetzt. Den Erfolg hat sich Lotte mit ihren hochkarätigen Songs vollauf verdient: „Schon als Kind lernte sie Gitarre, Klavier und Geige spielen, sie singt und nimmt klassischen Unterricht. Musik ist schon immer der Kern ihres Lebens, ihre Sprache und ihr Zufluchtsort. Vielleicht klingen ihre Lieder auch deshalb so wahrhaftig und im besten Sinne reif, obwohl sie erst 21 Jahre alt ist“, heißt es im Pressetext. So gut kann Singer-Songwriter-Pop klingen!

IMPALA RAY

Der Münchener Sänger und Gitarrist Rainer Gärtner hat vor rund fünf Jahren mit Impala Ray eine Band ins Leben gerufen, die sich sowohl dem lässigen Lebensstil der San Francisco Bay Area in den 60er Jahren als auch dem Charme der bayerischen Tradition verschrieben hat. Das Ergebnis nennen sie Bay-Folk und der klingt gemäß Pressetext so: „Da wird plötzlich die Tuba aus ihrer gewohnten Volksmusik-Umgebung herausgerissen und mit dem E-Bass getauscht. Das Hackbrett wird kurzerhand zum Soloinstrument umfunktioniert, das nach einer Mischung aus Mandoline und Synthie klingt. Und die augenzwinkernd smarten Akustikgitarrenriffs geben zusammen mit den unverschämt frischen Drums den nötigen Drive dieser Musik. Alles in Allem ein Sound, den es so in der Popmusik so noch nicht gegeben hat.“

MOTHER’S CAKE

Mother’s Cake haben mit ihren energiegeladenen Shows quer durch Europa die Konzertabende von Iggy Pop, Limp Bizkit, Deftones und Wolfmother eröffnet. Und solche Einladungen erhält man nicht mit Live-Qualitäten aus der Liga der lauen Lüftchen. Ganz im Gegenteil: Was bereits auf dem Debütalbum „Creation’s Finest“ (2012) eine ausgesprochen gute Figur zwischen Hard Rock und Funk machte, lässt das Live-Album „Off The Beaten Track“ (2014) vor Intensität fast aus den Nähten platzen. Das Slam Magazin schwärmt in dem Zusammenhang von „oberster musikalischer Güteklasse“ und das Eclipsed Magazin beschreibt den Sound des österreichischen Trios als progressiv und absolut tanzbar. Mit dem neuen Album „No Rhyme No Reason” feiern Mother’s Cake ihren Einstand in Eschwege.

DRENS

„Im Irgendwo haben sich Drens getroffen, um kleine Gitarrenhymnen für Helden zu schreiben, die weder von der Spinne gebissen wurden, noch einen grünen Ring gefunden haben, sondern über deren Witze auf der Party gerade keiner lacht.“ Was in ihrem Pressetext reichlich nebulös daherkommt, wird bei näherer Betrachtung weitaus klarer: Gegründet wurde die Band um die beiden Sänger und Songschreiber Arno Augustin und Fabian Livrée in Dortmund und die besagten Hymnen kann man irgendwo zwischen Indie-Rock und Garage-Punk verorten. Nach dem Debüt namens „A Random Selection Of Radio Friendly Songs“ ist im Januar mit “Wilhelm Be Gone“ eine viel versprechende Vorabsingle zum neuen Album erschienen.

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