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7.-11. August 2019
Eschwege, Germany
19.03.2014, 13:07 Uhr
STEEL PANTHER, LAGWAGON, IGNITE, JUPITER JONES, TRAMPLED BY TURTLES, FIDDLER’S GREEN…

OF 2014 – neue Bestätigungen!

Nach Seeed, Broilers, LaBrassBanda, Ska-P, Frank Turner & The Sleeping Souls, Jimmy Eat World, Boysetsfire, Callejon, Enter Shikari, Madsen, Anti-Flag und vielen anderen können wir neun weitere Bands für das Open Flair 2014 bekannt geben.

STEEL PANTHER

Kann das unser Ernst sein? Aber ja, das kann! Denn wir sind überzeugt, dass die vier wohlfrisierten Sympathieträger aus Los Angeles ein Spektakel entfachen werden, das das Open Flair noch nicht erlebt hat. Und meinen die das ernst? Nun ja, so ernst man eine knallbunt gestylte Verneigung vor dem Hair Metal der 80er Jahre eben meinen kann. Bis 2008 unter dem Namen Metal Skool aktiv, entwickeln sich Steel Panther seit den Erfolgsalben „Feel The Steel“ (2009) und „Balls Out“ (2011) über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus zu einem international bestaunten und gefeierten Phänomen. Mit stilechtem Sound, ironischen Texten und klischeehaft überzogener Attitüde bewegen sich Michael Starr, Satchel, Lexxi Foxxx und Stix Zadinia mit ihren Songs zwischen Parodie und Hommage, zwischen perfekt geschminktem Comedy-Rock und massivem Metalbrett. Zeitgleich mit der Bekanntgabe ihres Auftrittes beim Open Flair 2014 veröffentlichen Steel Panther ihr neues Album „All You Can Eat“. Wir sind uns sicher: Es wird groß!

LAGWAGON

Wenn Freunde von US-amerikanischem Melodic Harcore und Punkrock ins Fachsimpeln geraten, dauert es in der Regel nicht lang, bis der Name Lagwagon fällt. Die Band um die Gründungsmitglieder Joey Cape und Chris Flippin steht seit mittlerweile über 20 Jahren für einen druckvollen, herrlich melodischen Sound und zählt damit bis heute zu den Aushängeschildern des hoch renommierten Punklabels Fat Wreck Chords. Nach NOFX, der Formation des Labelchefs Fat Mike, waren Lagwagon mit ihrem Debütalbum „Duh“ (1992) die erste Band, die dort unter Vertrag stand. Auch die bislang letzte Veröffentlichung ist auf dem Kultlabel erschienen. Die EP trägt den selbstironischen Titel „I Think My Brother Used To Listen To Lagwagon“ (2008) und zeigt die Kalifornier in einer ausgesprochen guten Verfassung, die sie auch beim Open Flair 2010 im Baumkreis auf ganzer Linie bestätigen konnten. Wir freuen uns sehr, die US-Punk-Institution wieder in Eschwege begrüßen zu können.

IGNITE

Schauen wir uns doch mal den Wikipedia-Eintrag zum Thema Melodic Hardcore an. Als Begründer des Stils werden dort unter anderem Bad Religion und die Descendents aufgeführt, unter dem Punkt „Aktuellere Beispiele“ finden sich noch vor Pennywise, Rise Against und Strike Anywhere auch die großartigen Ignite. Die 1993 im kalifornischen Orange County gegründete Band hat sich mit Alben wie „Call On My Brothers“ (1995), „A Place Called Home“ (2000) oder „Our Darkest Days“ (2006) sowie unzähligen Live-Shows in über 40 Ländern als eine der wichtigsten Formationen des druckvoll wehenden Westküsten-Punk etabliert. Sie beherrschen die Kunst der einprägsamen Melodien, ohne auch nur eine Unze an Intensität, Aggression oder Herz zu opfern, heißt es im Pressetext und auf Laut.de wird „Our Darkest Days“ als bärenstark bejubelt: „Vor allem die federleichten Wechsel zwischen supereingängigen Melodien und heftigen Grooves sind nach wie vor einzigartig.“

JUPITER JONES

Als Jupiter Jones im Sommer 2011 auf der Seebühne standen, war ihre Single „Still“ gerade durch alle Decken gegangen. Die Ballade gehörte bei Radiosendern und in den Charts monatelang zum Inventar und entwickelte sich zum großen Überhit der bereits 2002 gegründeten Band aus der Eifel. Als im vergangenen Jahr das aktuelle Album „Das Gegenteil Von Allem“ erschien, stellte unsere Freunde von Laut.de fest, dass Jupiter Jones auch „anno 2013 intelligente Alltags-Poesie mit ausgefeiltem Indierock der Güteklasse A“ verbinden. Da grinse der dreckige Punkrocker genauso über beide Backen wie der Freund schunkelnder Gitarrenpop-Klänge. Die Band würde wie kaum eine zweite einheimische Band auf unterschiedlichsten Hochzeiten tanzen, ohne dabei Verwirrung zu stiften. Und weiter: „Jupiter Jones haben den vor zwei Jahren erfahrenen Über-Nacht-Erfolg bestens verdaut und beweisen allen Zweiflern, dass man auch mit reichlich Brimborium im Rücken noch erdig abliefern kann.“

TRAMPLED BY TURTLES

Wenn es um Trampled By Turtles geht, ist sich die US-Presse einig. „Diese Männer aus Duluth sind nicht nur hier, um euch tanzen zu lassen, sie sind gekommen, um eure Seele zu holen“, befand die LA Times und auch bei der Washington Post staunte man über das einnehmenden Wesen des Quintetts: “Trampled By Turtles mischen rhythmische Banjos und Gitarren mit liebestollen Fiedeln zu einem Sound, der tief in unsere Poren sickert und unseren Kern durchdringt, bis ihre Riffs mit unserem Puls verschmelzen.“ Im April 2012 waren sie dann sogar in der Late Show mit David Letterman zu sehen und das wenige Tage zuvor veröffentlichte Album „Stars and Satellites“ schaffte es bis auf Platz 32 der US-Charts. Wie stimmungsvoll und mitreißend Trampled By Turtles auf der Bühne sind, kann auf dem aktuellen Album „Live at First Avenue“ nachempfunden und beim Open Flair 2014 auf ganzer Linie erlebt werden.

FIDDLER’S GREEN

Fiddler’s Green haben seit ihrer Gründung über 1500 Konzerte gespielt, zwölf Studio-, vier Live-Alben sowie drei DVDs veröffentlicht und sich damit vom Underground-Tipp zu Deutschlands Institution in Sachen Folkrock entwickelt. Über das aktuelle Album „Winners & Boozers“ wird im Bandpressetext ganz richtig festgehalten, es habe in Sachen Dynamik, Eingängigkeit und Originalität noch einmal deutlich zugelegt. Ihren Mix aus Irish Folk, Rock’n’Roll, Punk, Reggae und Ska nennen Fiddler’s Green selbst Speedfolk – und sie erfreuen damit eine bunt gemischte und treue Fanschar, die den Erlangern mit dem 7. Rang der deutschen Verkaufscharts die bis dato höchste Platzierung der Bandgeschichte bescherte. „Winners & Boozers“ ist damit ein voller Erfolg, auf den man „mit Fug und Recht ein Schlückchen nehmen kann“, wie es im Pressetext heißt. Wir freuen uns auf ihre mitreißende Bühnenshow!

WIRTZ

Er hat sich längst von einem Geheimtipp zu einer stattlichen Größe des deutschsprachigen Rock entwickelt. Der Sub7even-Sänger konnte sich bereits mit seinen Solowerken „11 Zeugen“ (2008) und „Erdling“ (2009) einen guten Namen machen. „Erdiger Rock mit grundehrlichen Texten“, fasste etwa Laut.de das Wesen von „Erdling“ zusammen und beschrieb ein „rundum gutes Album mit nachdenklichen, nie zu plakativen Texten“. Dass auch seine Bühnenqualitäten erstklassig sind, hat Wirtz mitsamt Band schon auf dem Open Flair 2011 unter Beweis gestellt. Wenige Tage nach seinem Auftritt in Eschwege erschien dann das Album „Akustik Voodoo“ und belegte einen sensationellen 5. Platz der deutschen Charts. Auf dem im Februar 2014 veröffentlichten Album „Unplugged“ überrascht Wirtz jetzt mit neuen Interpretationen seiner Rocksongs. Das stark umarrangierte Repertoire stellt Wirtz derzeit auf seiner Unplugged-Tour live vor – doch beim Open Flair 2014 greift er wieder voll und elektrisch verstärkt in die Saiten.

TONBANDGERÄT

Bereits 2007 taten sich die Geschwister Sophia (Gitarre) und Isa (Bass) in Hamburg mit dem Sänger Ole zusammen, um die Band Tonbandgerät zu gründen. Drei Jahre später komplettierte Schlagzeuger Jakob die Besetzung, es folgte die Unterzeichnung eines Plattenvertrages und im Zuge der Veröffentlichung ihrer ersten Single „Irgendwie anders“ (2012) eine beachtliche Würdigung. Die neun Jugendsender der ARD-Radioprogramme zeichneten Tonbandgerät mit dem „New Music Award“ aus – damit stehen die Hamburger in einer namhaften Reihe mit vorangegangen Preisträgern wie Bonaparte und Kraftklub! Dieser Ehre wird die Band ganz sicher gerecht: Nach ihrem Toursupport für Bosse sowie dem Charterfolg mit ihrem Debütalbums „Heute ist für immer“ (Platz 31) im vergangenen Jahr waren Tonbandgerät im März auf Einladung des Goethe Instituts in den Vereinigten Staaten unterwegs. Nach der größtenteils ausverkauften US-Tour sind sie im August in Eschwege zu erleben.

RAZZ

Über das Quartett aus dem Emsland schrieb die Neue Osnabrücker Zeitung: “Wer Razz zum ersten Mal hört, mag sich schnell vertun: Geradliniger, melodischer Gitarrenrock, lässig hingeschleudert – das könnte in einer Garage in Detroit entstanden sein, zur Hoch-Zeit des namensgebenden Garage-Rock, Ende der 60er. Oder doch eher in einer ehemaligen Fabrikhalle in New York Anfang der 2000er, als die Strokes und andere ‚The’-Bands die Welle des Neo-Garage losstießen? Auf das pophistorisch geringfügig weniger bedeutsame Schöninghsdorf kommt man da nicht so leicht.” Das könnte sich tatsächlich aber bald ändern, denn die erst 2012 gegründete Band setzt mit erstklassigen Songs wie „Youth And Enjoyment“ schon jetzt zu einem ganz großen Wurf an. „Sie rekonstruieren Momente, Gefühle und Erlebnisse aus ihrem Alltag und verpacken das Ganze in treibende Beats, rhythmische Gitarren und eine Stimme, die über allem thront“, so der Pressetext.

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