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5.-9. August 2020
Eschwege, Germany
18.04.2013, 11:56 Uhr

KLEINKUNSTPROGRAMM mit Mundstuhl, Paul Morocco & Olé, Uwe Steimle und vielen mehr

Nach unserem mannigfaltigem Musikprogramm von Biffy Clyro, Sportfreunde Stiller, Bad Religion & Danko Jones über Donots, Skunk Anansie, Deichkind & Casper bis zu Fear Factory & In Flames, können wir nun auch endlich unser Kleinkunstprogramm bekanntgeben.

Mundstuhl

In Deutschland herrscht der Ausnahmezustand und die maßgebliche Instanz des deutschen Humors kommt nach Eschwege, um die Notstandsgesetze zu verkünden. Diplomatisch und barmherzig wird das nicht, dafür aber wie immer politisch völlig inkorrekt, unverschämt, kindisch und vor allem zum Brüllen komisch. Selbstverständlich wird die Notstandsregierung der beiden Vollblutkomiker personell von vielen neuen Überraschungscharakteren unterstützt.

Uwe Steimle

Abertausende Zuschauer haben Uwe in verschiedenen Programmen von ganz unterschiedlichem Temperament erlebt. Doch diesmal besticht seine unprätentiöse Darbietung auf besondere Weise. Uwe Steimle sagt unaufgeregt das, was (fast) alle auch so denken. Nur wie er es sagt, das macht eben Uwe Steimle aus. Wie er mit originellen Wortschöpfungen überrascht, entlarvende Worthülsen von Politikern kommentiert, immer genau zuhört. Wenige analysieren die Segnungen der neuen Zeit so bitter und unterhaltsam-heiter zugleich. Steimle legt sich und eckt an, ist unbe¬quem und bleibt authentisch.

Paul Morocco & Olé

The Gypsy Kings go juggling! Man nehme Rhythmik, Intensität und Tempo des Flamenco und jage ihn durch den Turboquirl von Hardcore, Hip Hop und Drumbeat. Diesen Mix paart man mit den Jonglagenummern eines Energiebolzens, der vom Pingpong-Ball über diverse Zitrusfrüchte bis zum ausgewachsenen Tennisschläger nichts liegen lässt. Schließlich gibt man noch eine gehörige Dosis Comedy, Klamauk und Chaos hinzu, steckt die gesamte Truppe in knallenge schwarze Anzüge und setzt ihnen breitkrempige Hüte auf: Fertig ist die »Flamenco Comedy Show« à la Paul Morocco & Olé!

Torsten Sträter

Comedy mit integrierten Lesungselementen: Klingt erst mal wie Reklame für einen Couchtisch, ist aber nur die nüchterne Beschreibung für eines der lustigsten Stand-up & Sit-down-Lese-Comedy-Kabarett- Programme überhaupt. Nach „Der David ist dem Goliath sein Tod“ ist Sträter nun mit seinem Buch „Selbstbeherrschung umständehalber abzugeben“ bei Poetry Slams, Sololesungen und auch bei uns im Kleinkunstzelt zu Gast. Ein paar Stichworte vielleicht: Tiefgefrorene Hunde, Frauenfußball, Fleischwurst, Poesie, frittiertes Frühstück, Kinder, Liebe, das Ruhrgebiet, Atomkraft und alle anderen wirklich sonderbaren Begebenheiten – und das alles mit einer angenehmen Stimme.

Bembers

Das geht doch nicht! Das darf man nicht! Das sagt man nicht! Scheißegal! Fränkisch derb – in der Sprache der Straße – schnell, hart, dreckig und laut. Der Rock ́n ́Roll ist sein Motor und der stampft mit Vollgas in die unbenutzten Gehirnwindungen. Synapsen platzen und der ganze alte, verkochte Denkeintopf wird in den Heavy-Metal Mixer geworfen und als hochprozentiger, eisgekühlter Turbo-Brain-Zombie bretterhart neu serviert. Wenn sich das nicht mal nach einem Cocktail mit rockigem Musikgeschmack anhört.

Gymmick

Eigentlich ist der Gymmick schon seit vielen Jahren weltberühmt und jetzt muss es eben nur noch die Welt erfahren. Auf dem Open Flair wird sein Feldzug zum Höhepunkt kommen. Denn wenn sich böse Möbelstücke über die Menschheit hermachen, süße Tiere Selbstmord begehen, autonome Nonnen randalierend durch die Straßen rasen oder Bundeskanzlerinnen in Moonboots vors Verfassungsgericht ziehen dann ist sicher Gymmick nicht weit weg. Der Nürnberger Anarchokomiker bewegt sich in seinen Liedern irgendwo zwischen Fanni van Dannen und Rio Reiser, aber eben ganz weit dazwischen.

Gieseking trifft Eckenga und Husmann

Das Motto dieser Kulmination der Komik lautet „Dortmunder Union“. Im Gepäck haben die drei literarisch-komische Überraschungen, Texte aus Spiegel, TAZ, Häuptling eigener Herd oder auch diversen Tagebüchern, sogar Sequenzen aus den aufgefundenen und total gefälschten Tagebüchern von Merkels Mann könnten zu Aufführung und Vortrag gelangen.

90 Minuten Krachen und Lachen von drei Könnern.

Ein Gipfeltreffen des Komischen aus allen Feldern der Literatur.

Newcomer Szene Berlin

„Berlin ist groß… richtig groß. Berlin ist arm… aber sexy. Und Berlin ist witzig… sehr, sehr witzig und auch auf den vielen kleinen Bühnen der Stadt feilt der Comedy-Nachwuchs an seinen unterschiedlichen, kreativen Nummern.“ Wir haben uns fünf davon rausgepickt und sind froh, die unterschiedlichsten Künstler in dieser Show begrüßen zu können. Es erwarten euch Sprachgewalten gemischt mit trockener Ironie, Musikalität über Zwieback für die Seele und ertrinkende Hamster, kindisch-ernste Stand-up-Impro Comedy und die Wiederentdeckung des Omnichords mit einer Moderation, die für sich allein schon sehenswert ist.

Sebastian Schnoy

In diesem Kabarettprogramm fahren all Ihre Vorfahren vor! Dabei stellt man fest, dass Geschichte viel sympathischer wird, wenn man die Kriege einfach weglässt. Und die Jahreszahlen gleich dazu, schließlich wurde nicht mal Jesus an seinem Geburtstag geboren, sondern acht Jahre später. Deutschlands schrägster Historiker nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise zu frühen Deutschen, antiken Griechen, Römern und allen, die unserem Kontinent ihren Stempel aufgedrückt haben.

Marc-Uwe Kling

Marc-Uwe Kling hat über seinen Mitbewohner, ein kommunistisches Känguru, zwei kapitalismuskritische Bücher geschrieben, welche sich total gut verkaufen. Die „Känguru-Offenbarung Teil 1“ ist sein neuestes Werk, welches geschaffen ist, dem asozialen Netzwerk zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll. Selig ist, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und behalten, was darin geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe. Wir stimmen das Halleluja schon mal an und freuen uns auf die Weisheiten, die uns im Kleinkunstzelt erwarten.

HORTKIND

In ihrer bahnbrechenden Show „Nackt und unplugged“ zeigen uns die zwei schrägen Typen von HORTKIND die Zukunft der Comedy. Denn heute reicht es nicht mehr, einfach nur Witze zu erzählen. Das Publikum will auch was sehen. Und zu sehen gibt es bei HORTKIND jede Menge. Was dabei rauskommt ist nicht nur schnoddrig, authentisch und wahnsinnig komisch, sondern nach wie vor auch ein visueller Hochgenuss. Mit ihrer unglaublichen Körperbeherrschung hauchen sie ihren kruden Geschichten Leben ein und visualisieren gnadenlos noch die absurdeste Pointe.

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